Blockupy

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Alles hier geschriebene gilt grundsätzlich für alle in einer Region lebenden Menschen, und nur der Einfachkeit halber hier nur in männlicher Form geschrieben, außer es geht auf einer Seite spezifisch um eine bestimmte Personen- gruppe.
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....gemeinsam ist alles genau so stark, wie die "Anzahl" der Gemeinschafts-
beiteiligten !






erstellt am 26.05.2013

Mail Blockupy 24. Mai 2013
Hallo (wer auch immer geantwortet hat),

zunächst einmal vielen Dank für die Antwort.

Alles, das es nicht, aus welchem Grund auch immer, kostenlos gibt, kostet Geld (logisch). Soweit stimme ich voll zu, auch wenn ich lieber organisieren will, das viele Dinge, die da benötigt werden, kostenlos, oder sehr preisgünstig, angeboten werden mögen (Werbung, gutes Image).

Die Frage stellt sich hier auch,

    a) wie und wie professionell es organisiert wird, (wir sprechen doch dauernt, wie ich finde, zum Glück, von Alternativen) und

    b) wer ggf. mit finanziert.

Gegen Spenden sammeln spricht ja auch nichts.

Planung, die auch die Finanzen beinhaltet, ist sicher in der Tat nötig - keine Frage. Ohne gäbe es nur blankes Chaos und es liefe nicht das geringste, oder nur einiges ggf. zufällig tatsächlich.

Ich würde gern, es wäre mir eine Ehre, an dessen Gestaltung mit zu wirken, und zwar gar recht aktiv, was ich ohnehin schon mache, aber ggf. Blockupy mit einbeziehen könnte. Leider werde ich jedoch von der B-Bremen Gruppe geradezu ignoriert, oder gar torpediert und beinahe schon geradezu bekämpft. Alos es findet gar schon ein Kampf gegeneinander statt, auf dem ich mich jedoch nicht einlassen werde.

Ich denke, ein persönliches Gespräch, und sei es fernmündlich, wäre recht sinnvoll.

Gewisse Kritiken, die einst bei Umvairteilentag in der Bremer VHS bei Blockupy aufkamen und viel anklang fanden, gingen leider wieder vollständig unter. Einerseits die klare, einfache Schreibweise, so das auch unstudierte, also die große Masse es überhaupt versteht, was da gesagt/mitgeteilt wird, und einmal die heransgehensweise. Die große Masse, oder überhaupt nur viel mehr unterstüztende werden nur dann gefunden, wenn auch etwas derer Probleme angesprochen, und zur Bekämpfung angeboten wird. Ich habe da schon klare Vorstellungen.

Und stellt sich mir die Frage, warum man nicht ggf. zumindest parallel für die, die es wollen würden, eine Gruppe (Partei, Verein, oder was auch immer wählbar ist) gründet (hier ein Beispiel von mir www.weltmenschenpartei.de), weil die Regierung ohnehin nie auf dem hören wird, was die weit zu kleine Masse verlangt. Wie schrieb der Weser Kurier in Bremen zum 15.Okt. 2011, als die Occupydemo am Bahnhof mit einigen Tausend (in Bremen ist man über ein paar Hundert schon mehr als erfreut) Teilnehmenden dabei war, aus dem sich dann die Echte-Demokratie-Jetzt! Bremen (wo ich auch anfangs dabei war, dann aber meiner Forderungen wegen raus geworfen wurde - super demokratisch), "und die 99% waren nicht da" - und rein rechnerisch hatt er gar Recht damit. Es wurde also gesellschaftlich zur Lächerlichkeit.

Also, wenn die Forderungen, die Vorgehensweise, und die Art des Umganges miteinander stimmt, wäre ich gar bereit dafür klinkenputzen zu gehen.

Auch habe ich diese Seite www.sorgermensch.de, www.geldlos-wirtschaften.de, und www.subiso.de.

Wir müssen den Menschen zunächst was anbieten - ihnen was geben, was sie haben mögen und dann hoffen, aus Dankbarkeit, oder begreifen, auch mit zu machen, was zu verändern.

Demos helfen da in Deutschlauf aufgrund der zu geringen Masse, die teilnimmt, nicht wirklich was. Selbst nach Fukuschima (eine Million Mensche, für Deutschland super viel, waren auf der Straße - was hat es gebracht - letztlich nichts, außer das 8 akws, die 6 Monate später eh abgeschaltet werden sollten, dann sofort abgeschaltet wurden, von denen 2 inzwischen schon wieder hochgefahren sind - wie ich gehört habe. Und das obwohl bspw. ein Ort in Bayern klar zeigt, es geht schon heute ganz ohne.)

Demos sind wichtig, richtig und gut - nur - sie reichen nicht aus. Es muß noch mehr kommen, zu dem ich, wie gesagt, schon klare vorstellungen habe.

Ich gehe auf beinahe jede Demo seit ca. nun 4 Jahren, doch gehe ich mittlerweile schon wieder immer weniger hin, da sie immer das gleiche sind. Informieren, Aufmerksamkeit erregen, ggf. gar Empörung erzeugen - und dann ? Das war´s ? Ne, dafür gehe ich nicht auf Demos. Damit erreichen wir gar nichts. Nur, wenn wir gewisse Vorschläge unterbreiten, was sein könnte, oder sein sollte, und somit unterstützende der Idee suchen, und gleich (nicht unterschriften, sondern Personen) daten (selbst wenn annonym) sammeln, die jene gewisse Sache unterstützen würden. Und wenn genügend Unterstützende einer Sache zusammen sind - also einige Millionen - dann schlägt man zu und sagt ihnen, wenn ihr nun uns (also euch) selbst wählt, können wir real was verändern - nämlich als selbst regierende Gruppe (und sei es eine Partei der Nichtwählenden).

Demonstrieren und gleichzeitig was anbieten - Stände machen, wo die einzelnen - aber wählbar, und nicht wieder nimm dies, oder lass es, sondern in dieser Thematisch gibt es diese Vorschläge, oder hinterlass selbst einen besseren, dann kann gewählt werden.

Die Menschen sind politikverdrossen - und ich werde es auch wieder, wenn sich das nicht in der Richtung ändert - aber ich mache es sowieso schon selbst, nun mit ein paar Leuten zusammen - weil sie nur gefordert werden, mach was.... schön, und was ? Reden, lamentieren, die bestenfalls die Presse was davon hat - und gewählt wird dann eh wieder anders und das, was von unten kommt - ist so wenig, das es sicherlich noch 100 Jahre dauert, bis die Regierung ignorierend "einfach" übergangen würde.

Habt Ihr aber schon mal bei Druckereien angefragt, ob sie Plakate u.d.g.m. gegen Namensnennung kostenlos, oder sehr günstig machen würden ?

Der "Vorwurf", war jedoch kein Vorwurf im Sinne von, ihr/wir machen nur Mist - nein, im Gegenteil - aber - es geht einfach nicht weit genug. Aber, geht man nicht weiter, ist es leider "nur" meckern, weil niemand, wer es müsste, darauf hört. Natürlich ist es kein meckern - doch letztlich läuft es leider doch nur genau darauf hinaus, was ich persönlich nur zu sehr bedaure.

Du schreibst, im Rahmen von B haben viele Menschen die Möglichkeit zusammen zu finden. Klar, die haben sie auch anderweitig, in Clubs gehen, oder so, oder ehrenamtliche Jobs übernehmen - damit will ich sagen - können kann jeder Mensch recht viel. Die Frage ist, was wird, aus welchem Grund real getan - und zwar aktiv, und sei es nur, sich wo ein zu tragen (in der Hoffnung, das mal was bei raus kommt, oder nichts zu verliehren damit).
Also mit anderen Worten, ich finde es alles gut, richtig und wichtig - nur leider auch einfach nicht weit genug gehend.
Meckern definiere ich eine Beschwerde, bei der von vornherein klar ist, das nichts dabei heraus kommt - oder ggf. erst in Jahrzehnten. Auch wenn es kein reales Meckern ist. Das mit den Abschiebungen am Flughaven, finde ich auch gar kein meckern, denn man hilft zumindest direkt den betroffenen konkret und mach noch demonstrativ aufmerksam, was los ist und kann informieren, auch wenn auch da der letzte Schritt fehlt, aber es ist schon mehr, als einfache Demos.

Also nicht falsch verstehen. Ich bin alles andere, als gegen Demos und gegen dem, was da so alles gemacht wird, - ich bin dafür und kann es auch nur unterstüzten und würde gar bitten, nicht damit auf zu hören - doch ich denke einfach, es muß da mehr kommen. Und hätte ich ein paar programmierer und Leute die mir mit gewissen Matterialien helfen würden - machen würde ich ggf. auch selbst, würde ich wohl künftig 15h am Tag daran wirken, das es allen so leicht als nur möglich gemacht wird, mit zu wirken, und selbst auch noch vieles, was jemand selbst braucht, zu bieten.

Ich würde gar soweit gehen, für Leuten Hilfen im Haushalt, oder ähnliches an zu bieten, nur damit diese bereit sind, zu zu hören, und dann ggf. doch mal nen Sinn in einen, oder anderen zu sehen und mit zu machen. Und sei es nur erst einmal heraus zu finden, was die Masse denn eigentlich tatsächlich will. Viele wollen ggf. auch gar nicht das, wie wir wollen - im Endeffekt denke ich jedoch schon doch wieder, aber es wird in der aktuellen Situation nicht erkannt.

Ich bin auch ehrenamtliche regionaler Ansprechpartner der Bremischen Gemeinwohl Ökonomie e.V. in Österreich und der Global Change Now Bewegung in Berlin und baue da gerade Dinge auf, die es allen ermöglicht, sich einer jeden Sache, so aktiv, oder auch passiv anschließen zu können, wie jeder es will. Und konrekte Hilfsangebote per sorgermensch.de

Ich hoffe, Du/Ihr versteht meine Sorgen, Nöte, Befürchtungen, Hoffnungen u.d.g.m. und wir können gemeinsam was daraus machen.

Seit nunmehr ca. 3 Jahren mache ich auch die Aktion Volksentscheid (.de.gg), in der sich auch jeder so eintragen kann.

Und so weiter, und so weiter - es gibt viel zu tun, warten wir es nicht mehr ab, ob die Regierung es tun, sondern übernehmen die Aufgaben "einfach" selbst.


Viele Liebe Grüße
Pete
www.pete-bremen.de, oder www.ording.eu